Reis

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Reis lässt sich recht einfach mit der sog. Quellreismthode kochen.

Zutaten

  • Reis (eine Tasse Reis reicht für 2 Portionen)
  • Wasser
  • Salz

Gemüsereis

zusätzlich:

  • Brühpulver statt Salz verwenden
  • Pfeffer
  • evtl. Curry
  • Dosengemüse (z.B. Mais, Erbsen)
  • Tomatenmark

Zubereitung

  1. Reis in Topf geben
  2. Optional: Reis waschen. D.h. Wasser in den Topf geben, Reis gut durchmischen, sodass er Stärke an das Wasser abgibt und das trübe Wasser wieder abgießen. Kann zwei bis drei Mal wiederholt werden, bis das Wasser klar bleibt. Dadurch klebt der Reis nach dem Kochen nicht so sehr und bleibt lockerer.
  3. Bei weißem Reis 1,5-fache, bei Natur-/Vollkornreis 2-fache Menge Wasser in Topf geben
  4. Salz / Brühpulver und Gewürze dazu
  5. Wasser zum kochen bringen
  6. Danach auf mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser weg ist und sich kleine Kanäle im Reis auftun
  7. Gegen Ende Dosengemüse (z.B. Mais, Erbsen) und Tomatenmark unterrühren

OPTIONAL: Gegen Ende ein Stück Butter oder Magerine unterheben und noch ein/zwei Minuten auf der Platte lassen für eine leckere Butter-Reiskruste

Zubereitung in der Mikrowelle

Wär keinen Reiskocher hat, kann Reis auch ohne die Gefahr des Anbrennens gefahrlos und energiesparsam in der Mikrowelle zubereiten. Das wird ebenfalls mit der Quellreismethode gemacht, die Wassermenge sollte wie oben genannt gewählt werden. Bei weißem Reis sollten ca. 11 Minuten reichen, Naturreis braucht etwa die doppelte Zeit. Danach noch ein paar Minuten stehen lassen. Je nach Mikrowellen-Leistung können sich die Zubereitungszeiten unterscheiden. Man sollte ein mikrowellengeeignetes Gefäß mit Deckel verwenden. Es werden auch spezielle Behälter für die Reiszubereitung in der Mikrowelle verkauft, im Internet kosten sie etwa 10 €.

Kleine Reiskunde

  • Weißer Reis: Weltweit am verbreitetsten ist weißer/geschälter Reis. Dieser ist einfach zuzubereiten und schmeckt super, enthält außer Kohlenhydraten aber kaum Nährstoffe und nur wenige Ballaststoffe. Die Japaner z.B. leben aber trotzdem lange, so ungesund ist der nun also auch nicht.
  • Naturreis: Ungeschälter Natur-/Vollkornreis oder auch "brauner Reis" ist die gesündeste Reisvariante, weil er noch einige Nährstoffe in der Schale enthält und vor allem hat er deutlich mehr Ballaststoffe enthält, wodurch er länger satt macht. Schmeckt auch gut, braucht in der Zubereitung aber länger und benötigt etwas mehr Wasser.
  • Parboiled Reis: Wurde mit Dampf behandelt, sodass ein Teil der Vitamine und Nährstoffe von der Schale in das innere des Reiskorns gelangt, bevor er geschält wird. Dadurch gilt er als etwas gesünder als normaler, weißer Reis, und hat einen ganz eigenen Geschmack.
  • Vom Reiskorn gibt es viele verschiedene Sorten, z.B. die Duftreissorten Jasmin- und Basmatireis, die beide zum Langkornreis gehören. In Japan z.B. ist dagegen Rundkornreis verbreitet, der in Deutschland als "Milchreis" verkauft wird. Diese lässt sich daher ebenfalls für Sushi u.ä. verwenden. Die verschiedenen Sorten können alle gleich zubereitet werden, am besten einfach alle ausprobieren und schauen, was einem am meisten schmeckt.

Siehe auch