Hans-Dickmann-Kolleg

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HaDiKo ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Verein siehe HaDiKo e.V.

Das Hans-Dickmann-Kolleg (HaDiKo) ist mit 999 Zimmern das größte selbstverwaltete Wohnheim Deutschlands.

Blick auf das K1

Aufbau

Das Wohnheim besteht aus fünf Häusern (K1, K2, K3, K4, K5) und dem Doktorandenbau. Jedes Haus besteht aus zwei bis vier Flügeln, die jeweils mit einem Buchstaben von A-P bezeichnet werden. Die 13 (D, E, F), 14 (P) oder 15 (Rest) Zimmer jedes Flurs werden hierbei folgendermaßen benannt: [Flur][Stockwerk][Zimmernummer]. So ist beispielsweise O509 das neunte Zimmer im fünften Stock des Blocks O, der zum K5 gehört.

Lageplan des HaDiKo

Selbstverwaltung

Das HaDiKo wird im Gegensatz zu vielen anderen Wohnheimen Karlsruhes nicht vom Studentenwerk betrieben, sondern vom Trägerverein Studentenwohnheim des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) e.V.. Dieser hält ebenfalls die Wohnheime Insterburg, Hans-Freudenberg-Kolleg (HFK) und das Kolleg am Ring. Die Verwaltung des Wohnheims wird dabei von den Bewohnern übernommen. So wird beispielsweise das Internet vom HaDiNet verwaltet, über Neueinzügler vom Belegungsausschuss entschieden und das Miteinander der Bewohner durch eine Administration aus Flursprechern, Haussprechern und diversen Ausschüssen und Gremien geregelt.

Namensherkunft und Geschichte

Hans Dickmann (1909-1957) war ein Professor der Universität und genoss bei den Studenten hohes Ansehen. Bereits zuvor war ein Wohnheim am heutigen Adenauerring nach ihm benannt worden, welches aber 1964 an die Stadt verkauft wurde. [1] Nachdem 1966 mit dem K1 das erste Gebäude am Klosterweg 28 fertiggestellt wurde, übernahm dieser Bau den Namen "Hans-Dickmann-Kolleg". [2] Darauf folgten das K2 (1972), das K3 und K4 (1974), das K5 (1975) und das sich momentan im Bau befindende K6.

Einzelnachweise