IPv6: Unterschied zwischen den Versionen

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Beachte, dass das externe Netzwerk von dem du auf deine IPv6-Adresse zugreifen willst, auch IPv6 unterstützen muss. Es stellen allerdings noch nicht alle Internetprovider IPv6 zur Verfügung (insbesondere bei Mobilfunk).
Beachte, dass das externe Netzwerk von dem du auf deine IPv6-Adresse zugreifen willst, auch IPv6 unterstützen muss. Es stellen allerdings noch nicht alle Internetprovider IPv6 zur Verfügung (insbesondere bei Mobilfunk).


siehe auch [[DNS]]
siehe auch [[DNS]], [[Zugriff von extern]]


== Statische IPv6-Adresse einrichten ==
== Statische IPv6-Adresse einrichten ==

Version vom 21. Juli 2020, 12:31 Uhr

IPv6 ist die nächste Generation Internet. Das Internet Protokoll (IP) ist für die eindeutige Identifikation aller Geräte im Internet zuständig. Bei IPv4 wurde der Adressraum zu klein gewählt, sodass nicht jedes Gerät eine eindeutige Adresse erhalten kann. Das HaDiKo hat zum Beispiel nur eine globale IPv4-Adresse, die sich mit Hilfe eines NATs alle Bewohner teilen. Bei IPv6 wurde diese Einschränkung behoben und es ist nun möglich jedem Sandkorn auf der Erde mehrere Adressen zu geben.

Alle HaDiNet-Anschlüsse unterstützen vollständig IPv4 und IPv6. Jeder Bewohner bekommt ein IPv6-/64-Netz (18 Trillionen Adressen) zugewiesen das in MyHadinet einsehbar ist. Das HaDiKo hat über BelWü ein großes IPv6-Netzwerk, um jedem Bewohner ein komplettes Subnetz zuzuweisen.

Einrichten

Die meisten aktuellen Betriebssysteme unterstützten IPv6 automatisch. Es sind keine besonderen Einrichtungsschritte erforderlich.

Firewallfreischaltung

Da die IPv6-Adressen vollwertige, von extern erreichbare Adressen sind, sind wir vom SCC verpflichtet eine Firewall für eingehende Kommunikation einzurichten. Da aber gerade darin der Vorteil von IPv6 liegt, bieten wir an, die Firewall für einzelne IPv6-Adresse und Ports freizuschalten.

Bitte schreibt hierzu eine E-Mail an support@hadiko.de mit folgenden Informationen:

  • Eure statische IPv6-Adresse
  • DNS-Name (Für öffentlichen DNS-Eintrag: x.hadiko.de, wird für interne Verwaltung benötigt)
  • Freizuschaltene TCP/UDP-Ports (oder alles freischalten); es sind auch ganze Bereiche, z. B. 1000–2000 möglich
  • Verwende als Absenderadresse die, mit der du auch in myHaDiNet registriert bist.

Alternativ können wir Ports auch für dein ganzes IPv6-Subnetz freischalten, oder die IPv6-Firewall für dein gesamtes IPv6-Subnetz deaktivieren. In diesem Fall müssen wir auch keinen DNS-Eintrag anlegen.

Beachte, dass das externe Netzwerk von dem du auf deine IPv6-Adresse zugreifen willst, auch IPv6 unterstützen muss. Es stellen allerdings noch nicht alle Internetprovider IPv6 zur Verfügung (insbesondere bei Mobilfunk).

siehe auch DNS, Zugriff von extern

Statische IPv6-Adresse einrichten

In einigen Fällen erzeugt sich jedes Gerät automatisch eine statische IPv6-Adresse aus der MAC-Adresse. Diese Adressen sind anhand des Adressteils ff::fe erkennbar und können problemlos für die DNS und Firewallfreischaltung verwendet werden. Beachte jedoch, dass auf einigen Betriebssystemen auch temporäre IPv6-Adressen genutzt werden, die nach einem Reboot wechseln. Ggf. musst du permanente IPv6-Adressen auch erst aktivieren. Wenn du dir nicht sicher bist, starte dein System neu und schau welche IPv6-Adresse dann gleichgeblieben ist. Diese Adresse kannst du dann nutzen um dir einen DNS-Eintrag oder eine Firewallfreischaltung anlegen zu lassen (siehe oben).

Es ist auch möglich eine eigene Adresse zu vergeben. Dazu wählt man einfach eine Adresse aus seinem /64-Netz aus (einsehbar in myHaDiNet), z. B. 2001:7c7:20fX:XXXX::dead:beef oder 2001:7c7:20fX:XXXX::2. Die Standard Gateway ist immer die erste Adresse im Netz: 2001:7c7:20fX:XXXX::1.

Die Anleitung für Debian ist im Debian-Wiki. Für die meisten Linux-Distributionen, BSDs und Unixe wird man beim jeweiligen Projekt fündig.